Rauhnachtslosung für den 6.1.

Ein Weinstock mit Trauben in der Nahaufnahme. Von hinten scheint die Sonne.

Im Beitrag vom 25. Dezember schreiben Felix und Danielle über die Rauhnächte. Dazu gibt es für jeden Fest- und Ruhetag einen Vers aus dem Johannisevangelium und zwei Verse aus dem Lied von Amergin.

Die „Ich-bin“-Aussage für heute ist:

Ich bin der wahre Weinstock.

Johannes 15,1

Ausführlich lautet der Vers:

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner.
Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe.

Dazu haben wir zwei Zeilen aus dem Lied von Amergin gelost. Sie lauten für heute:

Gott spricht und sagt:
Ich bin ein Speer im Kampf (Deutung: Durchsetzungskraft)
Ich bin ein Gott, der Feuer im Kopf entfacht (Deutung: Inspiration)

Mit diesem Beitrag gehen die Rauhnächte zu Ende. Was hast du erlebt? Zu welchen Erkenntnissen bist du gekommen? Welche Fragen beschäftigen dich vielleicht immer noch?

Schreibe deine Deutung, deine Gedanken zur Losung bzw. zu den Versen als Kommentar oder in die Telegramgruppe.

2 thoughts on “Rauhnachtslosung für den 6.1.

  1. Der Weinstock mit den Reben, die von ihm den Lebenssaft bekommen und dann gute Weintrauben bringen können – das ist ein schönes Bild.
    Ich finde dieses Bild aber auch anspruchsvoll. Verstehe ich es in allem richtig? Ich habe noch Fragen.
    Worauf es aber ankommt, ist, dass wir „in Jesus bleiben“, wie die Rebe am Weinstock. Sonst können wir und sie keine Früchte bringen. (ab Vers 4)

    Die Worte „bleiben in“ kommen häufig bei Johannes vor:
    bleiben in Jesus – und er in uns – und seine Worte in uns
    bleiben in seiner Liebe – seine Gebote halten: einander lieben
    bleiben in der Liebe – und damit in Gott bleiben – und er in uns (Johannesbrief)
    seine Geschwister lieben -> im Licht bleiben (Johannesbrief)

    Dem entspricht auch das Gebet von Jesus kurz vor seiner Verhaftung:
    …, dass sie eins seien, wie wir eins sind – ich in ihnen und du in mir – dass sie in eins vollendet seien, …

    Der Weinstock gibt den Reben den Lebenssaft – das erinnert mich an das Abendmahl.
    Da geht es darum, Jesus in sich aufzunehmen. Anderswo hat er auch gesagt: Ich bin das Brot, das vom Himmel gekommen ist und der Welt das Leben gibt.

    Es geht da bei allem um den Bund. Und die Bande. Verbunden sein und bleiben, koste es, was es wolle.
    Ich glaube, so ist es. Oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.