Wie kann Gemeinde aussehen und wie erleben wir sie

Bunte Spielsteine, die Gemeinschaft symbolisieren

In seinem Podcast Hedochrist fragt Simeon Menschen, wie sie ihren christlichen Glauben in einer säkularen, also unchristlichen, spaßorientierten Kultur leben. Dabei nimmt er sich zurück und lässt seine Gäste über ihre Erfahrungen sprechen.

In dieser Folge spricht er mit Michael Sengle, der früher bei Steiger Krögis aktiv war und sich aktuell in Meißen in der Jugendarbeit engagiert. [Steiger ist ein überkonfessionelles Missionswerk, das junge Menschen vor allem über Musik und Kultur erreichen und von Jesus begeistern möchte.]

Michael hat selbst vorher viel mit Musik gemacht. Einige kennen ihn vielleicht über sein Label Guideline Records oder seinen Jugendhilfe Verein Dreiraum. Simeon und er haben sich über Gemeindeformen und Strukturen unterhalten.

In seinen Begegnungen mit anderen Menschen ist es Michael wichtig, nicht zu versuchen, etwas zu sein, das er nicht ist. Deshalb muss man auch nicht zwingend zu den Leuten „passen“, mit denen man gemeinsam etwas machen möchte. Das Wichtigste ist, dass man Liebe für sie hat, denn das ist das, was das Gegenüber als Erstes spürt.

So schafft man die Voraussetzung, das Trennende in Gemeinden zu überwinden und sich dort – trotz der völlig unterschiedlichen Farben ihrer Mitglieder – wohlfühlen zu können. Primär braucht es die Offenheit für den anderen und für das Bunte, das jeder Einzelne in die Gemeinschaft einbringt. Aus Michaels Erfahrung heraus tut es manchmal auch gut, sich auf einen Kulturwechsel im Hinblick auf Gemeinde einzulassen und diesen bewusst wahrzunehmen.

Denn gerade in den Zeiten, in denen man Gottes Stimme vielleicht nicht so deutlich hört und die eigene Frage „Gott wo bist du?“ laut wird, ist die Gemeinschaft mit anderen besonders wichtig und wohltuend. Das komplette Interview kannst du dir hier anhören:

https://anchor.fm/hedochrist/episodes/14-Einfache-Gemeinde-mit-Michael-Sengle-ebs84o

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